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Stuttgart


Seit im Jahr 1952 Württemberg-Hohenzollern, Baden und Württemberg-Baden zum Bundesland Baden-Württemberg vereint wurden, ist Stuttgart die Hauptstadt des Bundeslandes. Sie ist ebenfalls eines seiner Oberzentren und je ein Oberzentrum der Region Stuttgart und der Metropolregion Stuttgart. Das Verwaltungsgebiet der kreisfreien Stadt mit über 611.000 Einwohnern gliedert sich in fünf innere und achtzehn äußere Stadtbezirke, die sich in 152 Stadttteile aufteilen.

Stuttgart - Lage in Deutschland

Umgebungskarte Stuttgart

Stuttgart ist von vielen Anhöhen (oft mit Weinbergen) und Tälern (wie dem Neckartal oder dem Talkessel) und vom Neckar (einem Nebenfluss des Rheins), der Körsch, dem Feuer- und dem Nesenbach durchzogen.

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Foto: © Manuel Schönfeld - Fotolia.com


Erstmals urkundlich erwähnt wurde Stuttgart im Jahr 700 nach Christus, aber bereits ungefähr neunzig nach Christus entstand im heutigen Stadtteil Bad Cannstatt eine römische Siedlung, die etwa 160 nach Christus verlegt wurde, während das sie umgebende Dorf mit Ziegelei an Ort und Stelle blieb. Zu Beginn des dreizehnten Jahrhunderts war Stuttgart im Besitz der Markgrafen von Baden und wurde zur Stadt deklariert. Das Klösterle im Stadtteil Bad Cannstadt von 1463 ist das älteste Wohnhaus der Stadt, das originalgetreu restauriert wurde. Ende des fünfzehnten Jahrhunderts war Stuttgart Residenzstadt, was das Ansehen der Stadt steigerte. Im darauffolgenden Jahrhundert wurde eine Wasserburg aus dem zehnten Jahrhundert im Zentrum der Stadt zum Renaissanceschloss namens Altes Schloss umgebaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss zerstört und anschließend bis ins Jahr 1969 wieder aufgebaut. Das Landesmuseum Württemberg ist seit 1948 eine feste Einrichtung in dem historischen Gebäude, das mit dem angrenzenden Wahrzeichen der Innenstadt, der Stiftskirche von 1170, zu den ältesten Bauwerken Stuttgarts gehört. Eine neue Stadtbefestigung bezog nun auch die Vorstädte mit ein. Das Neue Lusthaus als Ort höfischer Veranstaltungen war eine Perle der Renaissance, die leider Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts durch einen Brand zerstört wurde. Ende des achzehnten Jahrhunderts baute der Herzog im Stadtteil Hohenheim das Schloss Hohenheim mit Parkanlage (den Hohenheimer Gärten), das heute von der Universiät genutzt wird. In der Stadt gibt es noch viele weitere Parks und Erholungsmöglichkeiten im Grünen wie den Höhenpark, den Schlossgarten, den Rosensteinpark und viele Weinberge. In einer historische Parkanlage ist heute das Städtische Lapidarium, das bei gutem Wetter einlädt, Statuen und Reste alter Stadtbauwerke zu besichtigen, die dort ausgestellt sind. Den Aufstieg von der Kleinstadt zur Metropole schaffte Stuttgart jedoch erst nach und nach im neunzehnten Jahrhundert, Ende des achtzehnten Jahrhunderts betrieb die Bevölkerung noch Ackerbau und die Stadt war recht beengt. In dieser Aufstiegszeit entstanden das Wilhelmspalais, das Schloss Rosenstein, der Königsbau und die Staatsgalerie. In der Mitte des Jahrhunderts fuhr der erste Zug nach Stuttgart und viele Schriftsteller der Stadt wie Eduard Mörike, Ludwig Uhland, Wilhelm Hauff und Gustav Schwab zogen die Aufmerksamkeit über die Stadtgrenzen hinaus auf sich.

1874 wurde Stuttgart zur Großstadt. Der Königsbau im spätklassizistischen Stil am Schlossplatz wurde ebenfalls im Krieg zerstört. Früher fanden dort höfische Feste statt, heute sind Cafés und Geschäfte in den Passagen zu finden. Im Gebäude der Alten Kanzlei aus dem sechzehnten Jahrhundert ist heute eine Bar, ein Café und ein Restaurant untergebracht. Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts entstand das heutige Bahnhofsgebäude in der nördlichen Innenstadt, das zuvor in der Nähe des Schlossplatzes war. Trotz starker Zerstörung im Zweiten Weltkrieg sind noch viele architektonisch wertvolle Gebäude erhalten. Am Nordbahnhof steht ein Mahnmal, das der Deportationen im Jahr 1939 gedenkt. In der Nachkriegszeit wurden viele Bauwerke nicht rekonstruiert, der Fokus lag entschlossen auf modernistischen Ansätzen einer autogerechten Stadt mit getrennten Wohn- Büro- und Industriegebieten.

Aus Stuttgart wurde ein bedeutender Wirtschaftsstandort und ein Finanzzentrum mit vielen finanziell gut aufgestellten Einwohnern des Mittelstandes, aber auch großen Zulieferern für international tätige Automobil- und Maschinenbauunternehmen. Die deutschen Automobilfirmen Porsche und Mercedes Benz haben ein eigenes Museum in der Stadt. Zwei Häuser des weltbekannten Archtiekten Le Corbusier in der Weissenhofsiedlung, in denen sich das Weissenhofmuseum befindet, wurden zum UNESCO-Weltkulturerbe erhoben, die architekturinteressierte Menschen weltweit begeistern. Der Max-Eyth-See ist der größte See der Stadt und ein Naherholungsgebiet, der in Folge des Kiesabbaus und der Kanalisierung des Neckars entstand und seit 1961 unter Landschaftsschutz steht. Auch Mineralbäder laden in Stuttgart zum Entspannen ein. Das Cannstatter Volksfest, auch Cannstatter Wasen oder nur Wasen genannt findet seit 1818 (mit Ausnahmen) zweimal jährlich auf dem Veranstaltungsgelände NeckarPark statt und ist das größte Schaustellerfest Europas.

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