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Offenbach am Main


Die Stadt im Rhein-Main-Gebiet süd(öst)lich des Mains und östlich von Frankfurt ist ein hessisches Oberzentrum und ging aus einer fränkischen Reichsteilung im Jahr 561 hervor, ebenso wie die charakteristische Namensendung „-bach“. Die weitere Herkunft des Ortsnamens ist nicht restlos geklärt. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 977.

Offenbach

Bis ins sechzehnte Jahrhundert wechselte die Stadt mehrfach den Eigentümer, sei es durch zwei nicht aufeinander folgende Vererbungen, einen Verkauf oder eine Verpfändung an den Rat der Stadt Frankfurt im Jahr 1372. Im siebzehnten Jahrhundert nahm der Graf von Isenburg-Offenbach hugenottische Flüchtlinge auf, die weiter westlich eine eigene Gemeinde gründeten und dem Dorf Offenbach dadurch den Status einer Minderstadt (ein Ort mit eingeschränktem Stadtrecht) und im folgenden Jahrhundert den einer Stadt verliehen. Mit Langen und Seligenstadt bildete Offenbach 1832 den Landkreis Offenbach, was der Stadt den Status der Kreisstadt einbrachte. Sechst Jahre später verließ Offenbach den Landkreis, blieb aber weiterhin Sitz des Kreises und wurde eine kreisfreie Stadt.

Die Einwohnerzahl einer Großstadt erreichte Offenbach im Jahr 1954.

Zwei Jahre später wurde der Stadt der Europapreis für ihr außerordentliches integratives Bestreben verliehen und aktuell hat die Stadt den größten Ausländeranteil Deutschlands.

Zudem zählt Offenbach seit vielen Jahren zu den Städten mit der jüngsten Bevölkerung sowohl in Hessen als auch in Deutschland.

In neun Stadtteilen (Rumpenheim, Waldheim, Bürgel, Bieber, Tempelsee, Rosenhöhe, Lauternborn, Kaiserlei und Mathildenviertel) leben nun fast 135.000 Einwohner, wobei die Innenstadt keinem Stadtteil angehört.

Durch Offenbach fließen zwei Bäche namens Heinbach und Bieber.

Umgebungskarte Offenbach

Im Süden befindet sich ein großes Waldgebiet. Im Zweiten Weltkrieg wurden in diesem Stadtwald sogenannte Scheindörfer angelegt, um Bombenangriffe von der Stadt wegzulenken. Alte Bäume dort bezeugen, dass es teilweise gelang. Weitere Schäden beschränkten sich auf die West- und die Altstadt.

Das Isenburger Schloss am Mainufer wurde im sechzehnten Jahrundert erbaut und seitdem mehrfach umgebaut. Es ist der bedeutendste Renaissancebau nörlich der Alpen und das Wahrzeichen der Stadt. Es grenzt an die Hochschule für Gestaltung und ist seit 1999 auch ein Teil davon.

Von vielen Gebäuden der Hugenotten aus dem siebzehnten und achtzehnten Jahrhundert mit ihren kennzeichnenden Mansardendächern blieben nur die Französich-Reformierte Kirche und deren Gemeinde in der Innenstadt sowie ein Geschäftshaus erhalten.

In der Innenstadt sind noch einige klassizistische Häuser mit zwei bis drei Stockwerken zu sehen.

1768 wurde der Aliceplatz, der zu diesem Zeitpunkt noch Paradeplatz hieß, als neuer Marktplatz angelegt. Der Wochenmarkt findet heute auf dem Wilhelmsplatz östlich der Einkaufsstraße Frankfurter Straße statt.

Das 1775 zunächst im Stil des Historismus erbaute, später umgestaltete Büsing-Palais zählt zu den herausragendsten Bauwerken seiner Zeit. Heute beherbergt es die Stadtbibliothek, das Standesamt und das Klingspor-Museum, das die Schriftkunst und Typografie thematisiert.

Auch die Villenviertel und der Altbau der Leibniszschule im Westend sind sehenswerte Restbestände dieser Epoche.

Zur selben Zeit kam Johann Wolfgang von Goethe wiederholt in die Stadt. Der 1798 als Badehaus erbaute klassizistische Lili-Tempel im Lili-Park soll nach Anna Elisabeth Schönemann, Goethes Verlobten „Lili“ benannt worden sein, mit der er sich im dortigen Park getroffen haben soll.

Weitere Parks sind der Büsing-Park, der Dreieich-Park an der Stadtgrenze zu Frankfurt, der Leonhard-Eißnert-Park am Bieberer Berg, der Park des Rumpenheimer Schlosses und der Wetterpark im Naherholungsgebiet Buchhügel.

Am Main entlang verlaufen mehrere Radwege.

Seit Mitte des neunzehnten Jahrhunderts gab es für knapp einhundert Jahre eine Straßenbahnverbindung zwischen Frankfurt und Offenbach.

Anfang der Jahrtausendwende wurde das Rumpenheimer Schloss, einstiger Treffpunkt des Hochadels, wieder aufgebaut und beherbergt nun teure Eigentumswohnungen.

Ungefähr zur gleichen Zeit verlegte der Landkreis Offenbach seinen Sitz nach Dietzenbach und kurz darauf begann die Entstehung eines neuen Stadtviertels auf dem Hafengelände.

Offenbach wurde ab dem achtzehnten Jahrhundert zum Zentrum der Lederwarenindustrie und die Tabakverarbeitung war ein weiterer wirtschaftlicher Wachstumsfaktor.

Der Wiederaufbau in den Nachkriegsjahren und die Stadterneuerung in den darauffolgenden Jahrzehnten veränderten das Stadtbild enorm. Dennoch gibt es noch über vierhundert Kulturdenkmäler und über eineinhalbtausend denkmalgeschützte Bauwerke.

Ein Zeugnis des raschen industriellen Aufbaus und deshalb Kulturdenkmal ist das Ledermuseum im ehemaligen Messelagerhaus, das im klassizistischen Stil gebaut wurde.

Gegen Ende des zwanzigsten Jahrhunderts erfolgte ein Strukturwandel durch den Arbeitsplatzabbau der Elektro- und Lederwarenindustrie, den Offenbach aber aufgrund allgemein günstiger wirtschaftlicher Umstände gut bewältigen konnte. Natürlich spielte die Nähe zu Frankfurt dabei eine nicht geringe Rolle. Es entstanden viele Bürogebäude, hauptsächlich am Kaiserlei.

Heute ist die Stadt sowohl als Sitz der Hochschule für Gestaltung und des Deutschen Wetterdienstes als auch als Dienstleistungszentrum bekannt.

Veranstaltungen finden in der Stadthalle und der angrenzenden Messe sowie im Capitol, der ehemaligen Synagoge, statt.

Im Haus der Stadtgeschichte, das sich aus dem Stadtarchiv und dem Stadtmuseum bildete, wird Offenbachs historische Entwicklung gezeigt.

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