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Nürnberg


In der Großstadt, die zum Regierungsbezirk Mittelfranken des Freistaats Bayern gehört und dessen zweitgrößte Stadt ist, leben über eine halbe Million Menschen.

Nürnberg

Nürnbergs Wahrzeichen ist die im Norden gelegene imposante mittelalterliche Kaiserburg, deren Bau bis auf das Jahr 1000 zurückverfolgt werden kann und die Wohnort vieler Kaiser und Könige war. Heute beherbergt sie unter anderem eine von Deutschlands größten und fortschrittlichsten Jugendherbergen. Von der Aussichtsplattform können die Besucher eine wunderschöne Aussicht über die Stadt genießen. Im Burgviertel gibt es viel in den Gässchen abseits der Hauptstraßen zu entdecken.

Ein weiteres der vielen historischen Gebäude Nürnbergs ist das Albrecht-Dürer-Haus gleich unter der Burg in der Innenstadt. Das Wohnhaus des Künstlers, das er 1509 bezog, als er bereits über die Stadtmauern hinaus sehr bekannt war, ist heute ein Museum. Viele typischen Fachwerkhäuser wie dieses haben erfreulicherweise den zweiten Weltkrieg relativ unversehrt überstanden.

Skyline Nürnberg
Grafik: © JiSign - Fotolia.com

Erste Spuren von Ansiedelung gehen auf das Jahr 850 zurück und beziehen sich auf den Hauptmarkt, einen der zentralen Plätze in Nürnbergs Altstadt. Dort findet heute an jedem Werktag ein großer Wochenmarkt und in der Weihnachtszeit der berühmte Christkindlesmarkt statt. Touristen aller Länder lieben die weihnachtliche Atmosphäre und das kulinarischen Angebot.

Gleich in der Nähe sind das Spielzeugmuseum, das Bürgermeisteramt und das Rathaus sowie mehrere Kirchen (St. Sebaldus, St. Lorenz und die Frauenkirche) angesiedelt.

Das Alte Rathaus besticht durch seine prunkvolle Bauweise, sowohl die Fassade betreffend als auch im Inneren, wo es großartige gotische Baukunst zu besichtigen gibt. Im Keller des Gebäudes befinden sich die sogenannten Lochgefängnisse, die heute im Rahmen einer Führung anzusehen sind.

Die evangelische St. Sebaldus Kirche ist die älteste Pfarrkirche der Stadt. Einzelheiten des Gebäudes von St. Sebaldus sind noch aus dem 13. Jahrhundert. Seitdem wurde es bis ins Jahr 1480 mehrfach erweitert. Es beherbergt das Grab des Stadtheiligen Sebaldus.

Die evangelisch-lutherische Kirche St. Lorenz ist eine üppig ausgestattete gotische Kathedrale, die um 1250 errichtet wurde. Sie wird zu den bedeutendsten deutschen Kirchen gezählt.

Die Frauenkirche wurde von Kaiser Karl IV. im 14. Jahrhundert als Hofkapelle erbaut, die die abgerissene Synagoge des damaligen Judenviertels ersetzte. Im Zuge des Judenpogroms von 1349 wurden etliche Bauwerke, so auch die Synagoge, abgerissen und der dortige Fluss umgeleitet.

Von Beginn an teilte die Pegnitz, ein nordöstlich von Nürnberg entspringender Fluss, der etwa vierzehn Kilometer von Ost nach West durch Nürnberg fließt, die Altstadt in zwei Hälften. Der durch die Zerstörung freigewordene sumpfartige Baugrund wurde mit dem entstandenen Schutt aufgefüllt, woraus der oben genannte Hauptmarkt entstand.

Die Umlenkung und Ufererhöhung der Pregnitz in der Altstadt rächte sich durch wiederkehrende Hochwasser. 1981 wurde das bereits 1959 gefasste Vorhaben des damaligen Stadtrates, einen Stausee in der vom zweiten Weltkrieg ausgebombten Gegend der Pegnitzwiesen zu bauen, vollendet, woraus der Wöhrder See entstand. So wurde die Altstadt vom Hochwasser befreit und gleichzeitig ein gern besuchtes und gut erreichbares Naherholungs- und Landschaftsschutzgebiet geschaffen.

Zwischen 1870 und 1939 wurde Nürnberg, wo bereits im Mittelalter Spielzeug hergestellt und exportiert wurde, Spielwaren- und Modelleisenbahnzentrum. Viele Hersteller fielen aufgrund ihrer jüdischen Abstammung der schrecklichen sogenannten "Arisierung" des Naziregimes zwischen 1936 und 1938 zum Opfer. Heute findet in Nürnberg die internationale Spielwarenmesse statt. Das Spielzeugmuseum dokumentiert in einer großen Ausstellung die Geschichte des Spielzeugs seit seiner Entstehung in der Antike.

Nahe dem Spielzeugmuseum am westlichen Stadtrand direkt an der Pegnitz wohnte vom 15. bis ins 19. Jahrhundert der Henker mit seinem Gehilfen, deren einstiges Domizil heute eine Ausstellung zur Rechtsgeschichte Nürnbergs beherbergt. Im Mittelalter war das Haus ein Krankenhaus für Leprakranke, später wurde das Gebäude als Lager für Wein verwendet, was seine Bezeichnung als "Weinstadel" erklärt.

Im angrenzenden Stadtteil St. Johannis liegt der der St. Johannisfriedhof, einer der bekanntesten europäischen Friedhofe, auf dem neben Albrecht Dürer berühmte Bürger und reiche Patrizier begraben wurden.

In der südlichen Innenstadt, zwischen Türmen und mittelalterlichen Stadtmauern, lässt es sich gemütlich durch den Handwerkerhof und das Künslerhaus flanieren, wo es traditionelle Kunst (Glasmalerei, Töpferwaren, Goldschmiedearbeiten, Märkte und vieles mehr) in freundlichem und schönem Ambiente zu entdecken gibt. In dieser Gegend sind auch das Germanische Nationalmuseum und die Straße der Menschenrechte verortet.

Am anderen Ende der Stadtmauer sind weitere Kirchen zu besichtigen. Die schlichte gotische Jakobskirche und der opulente klassizistische Bau der Elisabethkirche, die beide dem Deutschen Orden angehörten.

Ein weitere Punkt auf der "historischen Meile" Nürnbergs ist die nahegelegene Mauthalle. Im Jahre 1500 erbaut diente sie einst als Kornspeicher, kurze Zeit später zusätzlich als Zollamt, um den weltweiten Warenhandel zu kontrollieren.

Bis heute ist Nürnberg wirtschaftlich von Bedeutung, aktuell hauptsächlich im Bereich der Dienstleistung, der Kommunikation, im Energiesektor und im Logistikbereich. Im Bereich der Druckerzeugnisse rangiert Nürnberg noch vor Hamburg. Als Oberzentrum lässt sich in Nürnberg nicht nur der Bedarf des täglichen Lebens decken, sondern Nürnberg bietet auch Anlaufstellen für „unperiodische“ Dienstleistungen wie Kammerjäger, Hüpfburgverleih oder Klaviertransporte, die auch von den Bürgern umliegender Städte rund um Nürnberg nachgefragt werden.

Umgebungskarte Nürnberg

Nürnbergs Lebensqualität ist hoch, es gibt neben den zahlreichen Sehenswürdigkeiten fast 1500 Cafés, Bars, Gaststätten, Biergärten, Theater, Kinos und Diskotheken und unzählige Veranstaltungen.

In der Innenstadt ist das große Nicolaus-Copernicus-Planetarium, das zusammen mit dem Bildunszentrum Nürnberg (VHS) und der Stadtbibliothek den Bildungscampus bildet.

Auf Höhe des Hauptbahnhofs neben dem Staatstheater ist das gern besuchte Museum der Deutschen Bahn beheimatet.

Ich schließe die kleine Auswahl an Sehenswürdigkeiten mit der Erwähnung des südöstlich gelegenen Reichsparteitagsgeländes, auf dem die Reichsparteitage stattfanden und auf dessen Gelände viel Propaganda durchgeführt wurde. Die dortige Ausstellung "Faszination und Gewalt" geht auf sämtliche Aspekte des Nationalsozialismus ein.

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